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Märkte

Baubranche braucht radikales Umdenken und mehr Tempo

Der Deutsche Bautechnik-Tag 2021 konnte am 18. März zwar nur digital stattfinden, bot den rund 1.500 Teilnehmern aber unter dem Titel «Baufabrik der Zukunft» viele spannende Themen wie etwa die Dekarbonisierung, Künstliche Intelligenz im Bauwesen oder die Digitale Fertigung. Holcim war im Ausstellerbereich mit einem Video-Live-Chat dabei und präsentierte zukunftsfähige Lösungen aus Beton.

In insgesamt acht Fachsitzungen sowie in zwei Vortragsräumen des digitalen Plenums wurden Impulse zum Wissens- und Erfahrungsaustausch rund um die Zukunftsthemen der Baubranche aufgezeigt. Mit der Initiative «Baufabrik der Zukunft» bündelt der Deutsche Beton- und Bautechnik-Verein e.V. (DBV) besonders innovative und trendsetzende Forschungsprojekte. Ziel ist es, durch nachhaltigen Einsatz von Beton vor allem attraktive Lebensräume und zukunftsweisende Mobilität zu ermöglichen.

Transformation gelingt nur, wenn alle mitziehen
Das breite Spannungsfeld zwischen Tradition und Zukunft des Bauwesens zeigte sich in zahlreichen Beiträgen. Fazit einer Live-Gesprächsrunde, bei der rege über die Frage «Betonbau – Quo vadis?» diskutiert wurde: Themen wie Dekarbonisierung und Ressourceneffizienz müssen entlang der gesamten Wertschöpfungskette gestellt werden. Auf den Punkt brachte es Univ-Prof. Dr.-Ing. Josef Hegger, Lehrstuhl und Institut für Massivbau, RWTH Aachen in seiner Dankesrede  anlässlich der Auszeichnung mit der Emil-Mörsch-Denkmünze: «Wir brauchen  ein radikales Umdenken und mehr Bereitschaft für radikale Innovationen. Die Transformation im Bauwesen wird nur gelingen, wenn alle Akteure mitziehen und Tempo machen.»

Interdisziplinäre Koordination, Kooperation und Kommunikation
Als Highlight und zum Abschluss eines gelungenen Tages wagte die Physikerin und TV-Journalistin Kristina zur Mühlen einen Blick über den Tellerrand: «Wie wollen wir zukünftig leben und arbeiten?» Verantwortung, Respekt und Wertschätzung nannte sie als Schlüsselfaktoren für das Zusammenleben in immer dichter bewohnten Städten. Um die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam zu meistern, komme es auf interdisziplinäre Koordination, Kooperation und Kommunikation an. Je mehr diese «drei K» vorgelebt würden, desto so erfolgreicher seien die Unternehmen und desto zufriedener die Menschen: «Die wahre Produktionseffizienz schlummert im Wohlbefinden des Mitarbeiters. Es liegt an jedem Einzelnen, sich einzubringen und Neues auszuprobieren.»

„Die Transformation im Bauwesen wird nur gelingen, wenn alle Akteure mitziehen und Tempo machen.“

Univ-Prof. Dr.-Ing. Josef Hegger

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