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Markt in Zahlen

Zwei Seiten der Medaille

Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V. rechnet weiterhin mit einem Umsatzplus im Bauhauptgewerbe. Baustoffhersteller wie Holcim haben daran allerdings einen geringeren Anteil.

nachzulesen unter: www.iwkoeln.de
Umfrage des Instituts der Deutschen Wirtschaft - nachzulesen unter: www.iwkoeln.de

TREIBER DER KONJUNKTUR

Der wachsende Bedarf an zusätzlichem Wohnraum sowie die öffentliche Investitionswende kurbeln die Bauwirtschaft weiterhin an. Somit läuft die Baukonjunktur besser als zu Beginn des Jahres erwartet. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V. (HDB) hat deshalb Mitte 2017 die Jahresauftaktprognose über die Entwicklung der baugewerblichen Umsätze im Bauhauptgewerbe nominal von 5 auf 6 % angehoben.

WOHNUNGSBAU
Die Bauwirtschaft schafft es langsam, ihre Kapazitäten an das stark steigende Nachfrageniveau anzupassen. Der HDB rechnet für 2017 mit einem weiteren Anstieg der Fertigungszahlen auf 320.000 Einheiten. Die Untergrenze des Bedarfs könnte 2018 mit etwa 350.000 Wohnungsneubauten erreicht werden.

WIRTSCHAFTSBAU
Die Nachfrage nach Büroräumen steigt und gleichzeitig profitiert der Wirtschaftsbau laut HDB von der Investitionsoffensive der Deutschen Bahn AG. Derzeit seien bundesweit 38 Großprojekte im Bau. Zusätzlich wird laut einer Umfrage des Instituts der Deutschen Wirtschaft* damit gerechnet, dass 44 % der Firmen ihre Investitionen 2017 am Standort Deutschland ausweiten wollen.

ÖFFENTLICHER BAU
Die Bauwirtschaft profitiert von der Investitionswende im Verkehrswegebau des Bundes, der bis 2018 etwa 14 Milliarden Euro investieren will. Positiv: der Ausbau der Nutzerfinanzierung, die Errichtung der Infrastrukturgesellschaft Verkehr und die Steuermehreinnahmen. Trotz dieser Entwicklungen schmilzt der öffentliche Kapitalstock insbesondere im kommunalen Bereich weiter ab.

DREI GRÜNDE

Als Rohmaterialhersteller profitiert die Zementindustrie proportional weniger vom Wachstum. Die wichtigsten Gründe dafür sind:

01
Ein wachsender Teil der Gesamtinvestitionen fließt in die Unterhaltung bestehender Gebäude. Der Anteil des materialintensiven Rohbaus hingegen sinkt langsam.

02
Die Zusammensetzung der Baukosten verändert sich: Der Anteil der Gebäudetechnik an den Baukosten steigt bedingt durch kostenintensive energetische Maßnahmen sowie den zunehmenden Einbau von smarten Gebäudetechnologien.

03
Erkennbare Veränderungen im Materialmix: Der Anteil von anderen Baustoffen im Wohnungsbau wächst. Auch das bedeutet weniger Anteile der Zementhersteller am Wachstum.

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