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Fachkongress

Schlank, modular, intelligent

Ein Tag der Architektur, ein Tag der Visionen, ein Tag der Nachhaltigkeit. Über die Vergabe des mit 25.000 Euro dotierten Architekturpreises Beton entschied eine interdisziplinär besetzte Jury – die Verleihung fand digital im Rahmen der BetonTage Ulm statt.

Schon BDA-Präsidentin Susanne Wartzeck machte in ihrem Grußwort deutlich: „Wir müssen uns verabschieden von der Wegwerfgesellschaft.“ Renommierte Architekten wie Alexander Bonte von Max Dudler Architekten referierten anschließend über Leichtigkeit und Eleganz in der Architektur oder – wie der Ingenieur Sven Plieninger von Schlaich Bergermann Partner – über eindrucksvolle Beispiele für dauerhafte Konstruktionen: „Wir müssen Beton weniger, dafür pur und intelligenter verwenden“, so Sven Plieninger. „Wir müssen nicht mehr Beton, sondern als Planer mehr Hirnschmalz verkaufen.“ Er führte als Beispiele für intelligente Bauweisen Infraleichtbeton an, den man als Fertigteil für den modularen Bau auch vorfertigen kann, sowie carbonbewehrte, extrem schlanke Bauteile, die sogar vorspannbar sind.

Preisverleihung Architekturpreis Beton 2020

Ausgezeichnetes Beispiel: serielle Bauweise
Auch die Preisträger des Architekturpreises Beton 2020, aufgrund der Pandemie virtuell verliehen, zeigten in Entwürfen und Visionen wie das Bauen der Zukunft gehen kann und muss. So ein in die Zukunft gerichtetes Beispiel, der Schulneubau im Münchener Freiham Quartierszentrum von Wulf Architekten aus Stuttgart. Die Jury würdigte den Neubau, der seriell für gleich vier Schulen vorgefertigt wurde. Die hohe gestalterische Qualität zeige deutlich, dass es eben keine Gebäude von der Stange seien, so die Jury in ihrer Begründung.

Ende der BetonTage
Abschließend dankte Ulrich Nolting, Geschäftsführer des Informationszentrums Beton und damit Ausrichter des Preises, der Jury, allen Teilnehmer*Innen, den Zuschauern*Innen sowie dem Organisationsteam. Er blicke in eine positive Zukunft, in der die in den diesjährigen BetonTagen diskutierten Fragestellungen im Schulterschluss mit Planer*nnen und Architekt*innen zur Umsetzung kommen und so dem Baustoff Beton eine nachhaltige Zukunft sichern.

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