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Trotz Neubau das Klima schonen

Nördlich von Münster entsteht derzeit ein Anbau für das Feuerwehrhaus in Metelen. Mit 350 Quadratmetern ist das Gebäude kein großes Bauvorhaben, doch zum ersten Mal verwendet die Gemeinde klimafreundlichen Beton von Holcim. Und das ist erst der Anfang.

Im Norden der Gemeinde Metelen, an der Ochtruper Straße, wird gebaut. Der Anbau des Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr soll bis Ende 2023 fertiggestellt werden. In dem Gebäude werden unter anderem Duschen, Umkleideräume und ein Versorgungsraum untergebracht.

Kontakt

Stephan Redeker
Vertriebsaussendienst Westfalen
Mobil: +49 152 25357675

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Neubau ja, aber klimaschonend

In der Planungsphase setzte sich insbesondere die Fraktion der Grünen dafür ein, dass der Neubau möglichst klimaschonend erstellt wird. „Die Feuerwehr braucht das Gebäude. Ein Neubau war daher notwendig. Aber die Einflüsse auf die Umwelt sollten trotzdem minimiert werden. Daher haben wir dem Bauausschuss vorgeschlagen, klimaneutralen Beton zu verwenden. Innerhalb von drei Monaten war das Thema dann durch“, blickt Andreas Weßling, Fraktionsvorsitzender der Grünen in Metelen, zurück. Mit diesem Bauvorhaben sei die Gemeinde Metelen die erste im Kreis Steinfurt, die klimaneutralen Beton im öffentlichen Bau einsetzt, sagt Weßling.

„Die klimafreundlichen Betone von Holcim sind meist gar nicht teurer als die herkömmlichen Produkte.“

Manuel Kock, Betriebsleiter hagebau-centrum B. Frieling

Ein guter Preis für ein gutes Produkt

Holcim ECOPact wird auch im nahegelegenen hagebau-centrum B. Frieling GmbH & Co. KG vertrieben und so wurde die Gemeinde auf das Produkt aufmerksam.  Manuel Kock ist Betriebsleiter des Hagebaumarkts und erinnert sich gut an den Auftrag: „Wir bieten immer die klimafreundlichen Betone von Holcim an. Zudem sind sie meist gar nicht teurer als die herkömmlichen Produkte.“ Bezogen auf den Anbau und auf die kalkulierte Gesamtsumme von etwa 900.000 Euro sei die Verwendung des ECOPact von Holcim nur 0,3 Prozent teurer als die Verwendung von herkömmlichem Beton. Durch den Einsatz von ECOPact wurden dafür aber 9 Tonnen CO2 eingespart im Vergleich zu einem herkömmlichen CEM I Beton.

Es handelt sich beim Anbau an die Feuerwehrwache zwar um ein kleines Bauvorhaben, dennoch ist es für die Gemeinde Metelen ein Meilenstein. Denn der Bauherr entschied sich dafür, die gegenüber nach der Optimierung verbleibenden Emissionen durch Kompensation auszugleichen. Diesen Service hat Holcim in den vergangenen Jahren seinen Kunden angeboten und diesem zum Selbstkostenpreis Zertifikate von regionalen Klimaschutzprojekten zur Verfügung gestellt. Um ein klares Zeichen zu setzen, dass wahre Klimaneutralität nicht durch Kompensation möglich ist, stellt Holcim diese Option zukünftig ein.  Falls ein Kunde von sich aus eine Kompensation wünscht, geben die Holcim MItarbeiter:innen natürlich weiterhin gern ihr Wissen über sinnvolle und transparente Projekte weiter. Die Abwicklung erfolgt dann aber nicht mehr über Holcim. Anders war es noch in Metelen:

Emissionen ermitteln

Mit dem Beton-CO2-Rechner lässt sich in kurzer Zeit herausfinden, wie viel CO2-Einsparung durch die Verwendung von einem ECOPact-Beton erzielt werden kann. Nötig sind nur die Mengenangaben und die Auswahl des Lieferwerkes.

Zum Rechner

Holcim liefert Rundum-sorglos-Paket

„Es ist das erste Mal für uns im Münsterland, dass wir einen ECOPact verkauft haben, bei dem noch eine CO2-Kompensation erfolgte“, sagt Stephan Redeker, Holcim Vertriebsaußendienst Westfalen. Gemeinsam mit anderen Holcim Kollegen kümmerte er sich um den Auftrag. „Wir haben das Rundum-sorglos-Paket geliefert. Insgesamt waren es rund 107 Kubikmeter Beton für das Fundament sowie die Bodenplatte und für die Verarbeitung wurde eine Betonpumpe aus unserem Werk Coesfeld vor Ort platziert.“

17 Tonnen

CO2 konnten in diesem Fall durch die MoorFutures-Zertifikate ausgeglichen werden. Dies entspricht etwa dem jährlichen Energieverbrauch von 1,7 Haushalten oder ca. 68.000 mit dem Auto zurückgelegte Kilometer.

Besonders ist dieses Projekt auch, weil es weitere Aufträge mit sich bringt. Wie etwa den Bau einer Kindertagesstätte nahe des Feuerwehrgebäudes in Metelen. Auch dafür ist klimafreundlicher Beton von Holcim in der engeren Auswahl. Denn zukünftig soll bei öffentlichen Ausschreibungen der Gemeinde Metelen nur noch klimafreundlicher Beton verwendet werden.

Vorteile ECOPact

Bei der Entwicklung der ECOPact-Betone steht die Reduktion von CO2-Emissionen im Vordergrund. Dafür werden ausschließlich CO2-reduzierte Zemente und weitere CO2-arme Rohstoffe verwendet. Zusätzlich wird die Betonrezeptur optimiert in Hinblick auf den CO2-Gehalt der Inhaltsstoffe und hergestellt werden die Betone in CSC-zertifizierten Betonwerken. Damit kann der gebundene Kohlenstoffgehalt von Gebäuden um bis zu 70 Prozent reduziert werden.

Eine Lösung für viele Anwendungen

Die ECOPact-Betone von Holcim sind für alle Bauteile im Hochbau geeignet: vom Fundament über Außen- und Innenwände bis hin zu Treppenläufen und Decken. Sind andere Applikationen gefragt, stehen die Betontechnologen bei Holcim mit einer persönlichen Beratung zur Seite.

Alle ECOPact-Produkte können deutschlandweit in jedem CSC-zertifizierten Betonwerk von Holcim hergestellt und im normalen Lieferradius des Werks ausgeliefert werden. Die verwendeten Rohstoffe kommen aus Deutschland. Einige Rohstoffe für ECOPact-Betone, die einen großen Anteil an der CO2-Reduzierung des fertigen Betons haben, sind nicht in allen Regionen aus den nächstgelegenen Rohstoffdepots zu beziehen. In diesen Fällen müssen die Rohstoffe längere Strecken zum Betonwerk transportiert werden. Dadurch ergeben sich höhere CO2-Emissionen, die Holcim bei der Ermittlung der CO2-Emissionen berücksichtigt.

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