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CPC-Betonelement

Produkte

Weltneuheit aus Niedersachsen

Mehr zu bauen, aber weniger Material zu verbrauchen – das ist die Mission von Holcim. Ein perfektes Beispiel dafür sind die innovativen CPC-Betonelemente, die nicht nur jede Menge Material einsparen, sondern auch den CO2-Fußabdruck deutlich senken. Die Holcim Tochter VETRA Betonfertigteilwerke GmbH hat jetzt in Niedersachsen die weltweit erste hochmoderne Großanlage zur Produktion der Carbonbetonplatten  in Betrieb genommen.

Ressourcenknappheit, Klimabilanz, Kostensteigerungen – die Herausforderungen in der Bauindustrie sind enorm und die Branche muss sich transformieren, um die Zukunft verantwortungsvoll mitzugestalten. Bei Holcim lautet die Mission aus diesem Grund, in Zukunft nicht weniger, sondern besser, nachhaltiger und schneller zu bauen.

Um diese Mission erfolgreich zu beschreiten, werden Bauverfahren und Bauprozesse stetig optimiert und weiterentwickelt – aber auch ganz neue Lösungen auf den Weg gebracht! Bestes Beispiel sind die weltweit einzigartigen CPC-Betonelemente, die ab Ende 2022 in Serie gefertigt werden.

Neue Baumaterialien, wie Beton mit vorgespannter Carbonbewehrung (kurz CPC: Carbon Prestressed Concrete), sind eine absolute Weltneuheit. Die leistungsfähigen dünnen Betonplatten ermöglichen je nach Konstruktion Material-Einsparungen von bis zu 80 Prozent und reduzieren den CO2-Fußabdruck des Bauteils um bis zu 75 Prozent. Eine weitere CO2-Reduktion ergibt sich aus der Verwendung von deutlich geringeren Carbon-Mengen statt großer Stahl-Mengen (Faktor 30).

Kontakt

Andreas Borgstädt
Geschäftsfeldentwicklung Betonfertigteile
Mobil: +4915123876944

Weltweit erste große Produktionsstätte für CPC-Platten

Entwickelt wurden die CPC-Platten von der Schweizer CPC AG, mit der Holcim Deutschland (bzw. die Tochterfirma VETRA Betonfertigteilwerke GmbH) im Dezember 2020 einen umfassenden Kooperationsvertrag geschlossen hat. Ziel dieser Zusammenarbeit waren die Markteinführung der innovativen Bauteile und die weitere Optimierung des Designs

„Die exklusive Kooperation mit Holcim ermöglicht es uns, mit den innovativen dünnen Betonelementen einen deutlich größeren Markt zu durchdringen.“

Prof. Josef Kurath, Verwaltungsrat der CPC AG

Die dünnen CPC-Betonelemente eignen sich optimal für das serielle Bauen. „Mit unserem neuen Angebot treffen wir auf eine große Nachfrage“, erklärt Andreas Borgstädt, Holcim Berater für Architekt:innen und Planer:innen. Diese Nachfrage bedienen zu können, war eine der Herausforderungen der vergangenen Jahre. Inzwischen sieht es hier deutlich besser aus.

Denn im VETRA Betonfertigteilwerk in Essen bei Oldenburg (Niedersachsen) wurde in der zweiten Jahreshälfte die erste hochmoderne CPC Anlage im industriellen Großformat in Betrieb genommen, bei der es sich um einen weltweiten Prototypen handelt. Schon in der Planungsphase wurden verschiedene Details weiterentwickelt sowie optimiert, bevor die Pandemie mit der einhergehenden Lieferkrise für verschiedene Materialien den Zeitplan strapazierte.

„Letztlich sind wir trotz aller Schwierigkeiten noch immer in unserem Zeitplan“, freut sich Andreas Borgstädt. Um die Versorgung mit der Carbonbewehrung sicherzustellen, hat die CPC AG in der Schweiz bereits eine neue Produktionsstätte aufgebaut.

Zusammenarbeit

Seit der ersten Kontaktaufnahme im Jahr 2019 arbeitet ein spezielles Projektteam an der Weiterentwicklung und Vermarktung der CPC Idee. Während sich Vetra um die Herstellung, Entwicklung und den Aufbau der Prototypen kümmert, begleitet die CPC AG den Bau und die Inbetriebnahme der neuen Anlage. Holcim ist für den Vertrieb in Deutschland sowie den Niederlanden zuständig und plant den späteren weltweiten Rollout.

CPC-Betonelemente: Mehr bauen mit weniger Material

„Nachhaltigkeit bedeutet, in Zukunft mehr zu bauen, aber weniger zu verbrauchen“, unterstreicht Thorsten Hahn den Meilenstein. Mit der  ersten allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung (abZ) für vorgespannten Carbonbeton in Deutschland, die im Winter 2021 erteilt wurde, sind auch bereits die rechtlichen Voraussetzungen für den unkomplizierten CPC-Einsatz geschaffen worden.

In der Zulassung ist eine komplette statische Bemessung der CPC-Platten enthalten, mit der viele Bauteile, etwa Treppenstufen, Balkonplatten und Außenwandbekleidungen, individuell bemessen werden können. Auch Modulbrücken können mit CPC-Platten einfach und ressourcenschonend erstellt werden.

„Zurzeit sind mehrere Forschungsprojekte in Arbeit“, ergänzt Prof. Josef Kurath, Verwaltungsrat der CPC AG. „Aufgrund dieser Projekte werden Verbindungen, externe Vorspannsysteme, Tragstrukturen für den Hochbau und weitere Möglichkeiten entwickelt. Der Einsatzbereich der CPC-Bauweise im Hoch-, Tief- und Brückenbau wird in Zukunft sehr vielfältig sein.“

Dass CPC-Bauelemente den Nerv der Zeit treffen, zeigt auch die Nominierung von Holcim  als Finalist für den BAUMA Innovationspreis in der Kategorie Bauen. Die Veranstaltung findet alle drei Jahre statt und ist der Innovationsmotor für die internationale Bau-und Baustoffindustrie.

Design und Nachhaltigkeit

Stahlbetonbauteile werden aktuell sehr massiv hergestellt. Die Mindestüberdeckung schützt dabei vor Korrosion. Durch die Verwendung von Carbonbewehrung – die in beiden Achsen vorgespannt ist – wird Material eingespart und die Bauteile werden filigraner und damit leichter. Der Anteil von Beton ist auf ein Minimum reduziert, wodurch Ressourcen und somit CO2 eingespart werden. Das CPC Element kann zudem zurückgebaut, wiederverwendet und durch die gleichbleibende Bewehrung ohne Einbußen der Leistungsfähigkeit angepasst werden.

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